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 dazu beigetragen, das dann gefühlt sehr lange Rennen am Ende erfolgreich zu finishen. Da diese enorme Willensstärke eigentlich eher den erfahrerenen Al- tersklassen zugesschrieben wird, ist das Ergebnis trotz der Zeit eine großartige Leistung bei wertvollem Erfahrungszu- wachs.
Björn Blazynski, Bib 311, AK M 50–54: Schwimmen: 1:06:54 / T1: 05:05 / Rad:5:15:32 / T2: 04:29 / Lauf: 3:35:11 / Gesamt: 10:07:09 AK Platz 2 von 114 / Platzierung Männer: 145 von 1757 / Gesamtplatz: 152 von 2005 Qualifi- kation für die World Championship 2019, Kailua-Kona, Hawaii Deutscher Meister der Altersklasse
Björn konnte sich bereits 2014 beim IM Mallorca für die WM 2015 auf Hawaii qualifizieren, beim 70.3 2016 auf Rü- gen Platz 3 der AK und hat jetzt seine insgesamt 9te Langdistanz erfolgreich
bewältigt. Die optimale Vorbereitung in 2019 lief mit personal Coach, zwei 14-tägigen Trainings-Camps und pro- fessioneller Leistungsdiagnostik zur Trai- ningssteuerung. Das Schwimmen lief bis auf ein Orientierungsproblem auf der Rückstrecke gut durch. Beim Lauf in die Wechselzone stand Björn dann plötzlich an der falschen Seite von insgesamt zwei Bereichen mit Beutel-Ständern und konnte aber mit einem Sprung über den Zaun (hat zum Glück kein Wettkampf- richter gesehen) schnell und mit nur wenig Zeitverlust zum Wechselbeutel und Rad gelangen. Der Radsplitt lief sehr gut, war aber durch die vielen Kurven, Richtungswechsel und kleinen, spitzen Anstiege im Hafen sowie durch immer stärker werdenden Wind an der Elbe recht anspruchsvoll. Beim Anziehen der Laufschuhe und beim Start in den Lauf zeigte sich das durch leichte Krämpfe und den unrunden Begin in die erste Runde. Dann ab Runde drei war irgend-
wie der Stecker `raus, die Beine fühlten sich fest und immer wieder verkrampft an, alles wirkte plötzlich wie verschwom- men und dann kam der Tunnelblick, wie seine Lieben an der Strecke sowie die Vereinskollegen und Freunde bemerk- ten. Björn realisierte schnell, dass er ein Dehydrierungs-Problem hatte. Trotz zeitweiligem Schatten und etwas Wind auf der Strecke, wurde es immer wärmer und drückender. Die Idee war dann, eine bessere Laufeffizienz anzustreben sowie nur noch im Komfortbereich zu laufen. Durch den immer wieder zusätzlichen Ansporn an der Strecke, ging das am Ende auf und da es den anderen Mit- streitern ähnlich erging, war Björn im Ziel vom Ergebnis überwältigt. Vor allem von der Gewissheit, das zweite Mal den Spirit bei der WM auf Hawaii noch ein- mal genießen zu können.
Bericht: Björn Blazynski Fotos: Carmen Rehkopf
Triathlon
   Siegerehrung Hamburger Betriebssport- meisterschaft AK 50-54
 Siegerehrung AK 55-59 Männlich
    Carmen Rehkopf & Björn Blazynski
Von links: Jan Frederik Alstedt, Carmen Rehkopf, Björn Blazynski
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