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SwimRun & Openwater

   
 

SwimRun in Rheinsberg oder wie ich lernen musste, mit Schuhen zu schwimmen

Am 1. Juli 2018 war es für mich soweit.
Von meinem Triathlon-Kameraden Ralf überredet, wollte ich meinen ersten Wettkampf im so genannten SwimRun meistern. Diese Form des Wettkampfs ist nicht zu verwechseln mit dem Swim & Run.

Während beim Letzteren eine gewisse Schwimmstrecke zunächst im Ganzen absolviert werden muss, man danach aus dem Wasser kommt, sich Laufschuhe anzieht und losläuft, gibt es beim SwimRun einen ständigen Wechsel zwischen den Lauf- und Schwimmstrecken.

Ursprünglich kommt diese Wettkampfform aus Schweden, wo beim so genannten „Ötillö“ von Insel zu Insel in den Schären insgesamt 65 km laufend und 10 km schwimmend im Zweierteam zurückgelegt werden. Ganz so viele Kilometer waren dann zum Glück in Rheinsberg nicht zurückzulegen. Hier konnten die Athleten zwischen der Hauptstrecke mit 23 km mit insgesamt acht Schwimm- und Laufstrecken und einer Sprintdistanz von 11,5 km wählen, die als Zweierteam oder allein geschafft werden muss. Dabei werden Kleidung und Ausrüstung des Teilnehmers nicht gewechselt, d.h. man schwimmt und läuft in Schwimmklamotten und Schuhen, trägt neben Schwimmbrillen auch andere Hilfen wie Paddles, spezielle Neoprenanzüge oder Pullboys die ganze Zeit bei sich.
Für meinen ersten Wettkampf dieser Art genügten mir persönlich aber mein alter Triathlon-Einteiler, Laufschuhe und Schwimmbrille. Mit mehr Klimbim wollte ich mich beim ersten Mal dann doch nicht belasten. Mit meinen Vereinskameraden Anke, Ralf, Birte, Nils und Natascha reisten wir also nach Rheinsberg, um bei bestem Wetter und schöner Schlosskulisse und zusammen mit 750 anderen Startern am SwimRun teilzunehmen. Nachdem mein Sohn Jan-Alexander als Teamkamerad leider wegen einer Fußverletzung kurzfristig nicht teilnehmen konnte, musste ich dann als Einzelkämpfer an den Start der Hauptstrecke gehen. Ralf und Nils versuchten sich dort als Team. Anke und Natascha wiederum traten als Team und Birte allein auf der halb so langen Sprintstrecke an. Nach dem Start ging es zunächst 200 m laufend zum ersten Einstiegspunkt in den ersten von vier Seen. Nach dem ersten Schwimmen war mir dann schon klar, warum so viele Teilnehmer Auftriebshilfen einsetzen. Schwimmen mit Schuhen ändert die Wasserlage doch deutlich – leider nicht zum Vorteil. Nach weiteren Schwimm- und Laufpassagen endete die 1. Runde der Hauptstrecke nach rund 11 km und ich beneidete mit zunehmenden Schulterschmerzen die Sprintteilnehmer, die jetzt wieder in Richtung Ziel abbiegen konnten, während ich jetzt auf der Hauptstrecke noch eine weitere Runde verbringen durfte. Nach 3,7 km Schwimmen und rund 20 km Laufen konnte ich dann nach 4 Stunden und als 13. meiner Altersklasse ebenfalls ins Ziel einlaufen. Ralf und Nils erreichten als Team auf der Hauptstrecke übrigens den 16. Platz und kamen 20 min vor mir ins Ziel. Anke und Natascha wurden auf der Sprintstrecke 10. und Birte erreichte als Einzelstarterin im Sprint sogar den 4. Platz in ihrer Altersklasse. Mein Fazit: Tolle Veranstaltung mit einem tollen Team! Und die Schuhe? Die merkt man irgendwann gar nicht mehr!
 
Bericht:und Foto: Rolf Heitmann