Blau-Weiss Buchholz e.V. - Dein Sportverein in Buchholz
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Aktuelles 2018

 

1. Buchholzer Swim & Run mit sehr guter Resonanz

20 Grad Celsius, 150 Teilnehmer und 100% Emotion

So lässt sich der von der Triathlonabteilung Blau-Weiss Buchholz e.V. am Samstag, den 15.09.2018, veranstaltete 1. Buchholzer Swim & Run im Buchholz Bad am besten beschreiben.
Bereits seit Februar plante ein zehnköpfiges Orga-Team mit wöchentlichen Treffen den Swim & Run, eine bislang einmalige Inklusionsveranstaltung für Schüler ab 6 Jahren und Erwachsene, die mit oder ohne Handicap gemeinsam an den Start gingen, um eine Schwimmstrecke von bis zu 500 Metern und direkt im Anschluss eine Laufstrecke von bis zu 2500 Metern zu bewältigen. 

„Am Veranstaltungswochenende waren 40 ehrenamtliche Helfer im Einsatz, für den Auf- und Abbau der Strecke, den Verkauf von Brötchen, Kaffee und Kuchen, die Ausgabe der Startunterlagen und die Betreuung der Starter und Zuschauer.“, berichtete Organisator Florian Berndt.

Im Buchholz Bad, welches die Freibadsaison eigens für dieses Event verlängert hatte, fanden sich 150 Teilnehmer und ca. 200 Zuschauer ein. „Eine so gute Beteiligung hat uns positiv überrascht“, so Berndt.
Handicap Teilnehmer der Schule am Knieberg  Lehrerin Antje Hirer mit Teilnehmern der Schule an Boerns Soll  Schüler C vor dem Start 
Die Wettkämpfe begannen mit den Schülern (Jahrgang 2012 bis 2005), unter ihnen auch Handicap Starter von zwei Buchholzer Förderschulen. Nach packenden Zweikämpfen im Wasser und auf der Laufstrecke gewannen in den jeweiligen Altersklassen: Bent Führer, Emilia Subklew, Frederik Brockmann, Teiko Neumann (HCP), Merle Papendorf, Janina Grigat (HCP), Rene Pascal Höppner (HCP), Luis Gawlik, Lina Ellen Danford, Jannes Höppner und Sophia Langer. Unsere Blau-Weiss Starter Jannis Schneider (Platz 2), Sina Matzat (Platz 2), Bente Slabon (Platz 3), Emma Berndt (Platz 5), Luis Gawlik (Platz 2), Mika Laubenstein (Platz 6), Marc Bähre (Platz 2), Hanna Friedrich (Platz 2) und Bente Henkel (Platz 4) waren ebenfalls in super Form.
„Die Stimmung unter den Zuschauern, die Cheerleader und der Spaß am Sport haben zwei Väter dazu veranlasst, die Badehose aus Holm-Seppensen zu holen und sich spontan nachzumelden“, berichtet Katrin Altmayer von der Startnummernausgabe zur ersten kurzen Pause.
Die dann folgenden Jugendwettkämpfe der Jahrgänge 2004 bis 2001 gewannen Leon Heinl, Luca Finia Kurre, Jerome Trode und Katalin Höft. Am Start der offenen Klasse befand sich auch der Triathlet Sven Papendorf, welcher mit 2:30 Minuten Vorsprung vor Oliver Sulewski-Meyer und Jens Birk Kurre souverän gewann.

„Sind wir hier beim Fußball?“ fragte sich Steffen Wetzel, Abteilungsleiter Triathlon, zu Beginn der Staffelwettkämpfe. Tatsächlich stellte der Buchholzer FC mit der ersten Mannschaft der 2005er vier der neun am Start stehen Teams. Zu ihnen gesellten sich fünf weitere Staffeln, teilweise im Mixed mit Handicap. „Die letzten Runden des Tages waren sehr emotional“, so Wetzel, konnte doch die Schule an Boerns Soll hintern den Staffeln der Blau-Weiss TriRacer und BFC Team 4 den dritten Platz auf dem Podium erringen.
Die Staffel mit der Startnummer 201 (Schwimmer Klaus Rieckborn) wurde auf den letzten Metern der Laufstrecke von den Cheerleadern angefeuert, so dass Felix Rieckborn (HCP) mit seinem Begleiter Gerd Funk nach 27:43 Minuten die Ziellinie überquerte.
Zieleinlauf von Felix Rieckborn (re., 201) mit seinem Begleiter Gerd Funk und den Cheerleadern 
„Wir haben am Tag nach der Veranstaltung ein langes E-Mail als Dankeschön bekommen, wir sind beeindruckt von der positiven Resonanz und hochmotiviert im nächsten Jahr den 2. Buchholzer Swim & Run zu organisieren“, freute sich Florian Berndt.
Ein herzlicher Dank geht an die Sponsoren des Swim & Run, die Helfer der DLRG, die Cheerleader, das Buchholz Bad und an alle Helfer und Unterstützer dieses wirklich gelungenen Events.
Helfer der DLRG  Siegerehrung der Jugend B
v.l.n.r. Nico Scheller u. Marcel Keck (2. Platz), Enrice Großpetsch u. Leon Heinl (1.Platz)
Cheerleader des Blau-Weiss Buchhholz, die Unique Hearts
Auf der Seite www.swim-run-buchholz.de sind die Ergebnislisten, tolle Impressionen und viele Teilnehmerfotos zu sehen.
Bericht: Oliver Scheller
Fotos: privat (os.photos)
 

Eisenfrau Carmen Rehkopf qualifiziert sich für Weltmeisterschaft

 
Zum fünften Mal war das Ostseebad Binz, auf der Insel Rügen, Bühne für einen der jüngsten und dennoch spektakulärsten IRONMAN 70.3 Wettkämpfe in Europa.
Am 9. September 2018, konnten sich Aktive, Helfer und Zuschauer über einen grandiosen Triathlon Wettkampf über 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen freuen. Start und Ziel war das Ostseebad Binz, wo rund 1500 Athleten aller Altersklassen vor einer einzigartigen Kulisse für sportliche Höchstleistungen an den Start gingen.

Neben dem Weltmeister und Titelverteidiger Patrick Lange ( Bild li. mit Carmen Rehkopf), der in diesem Jahr jedoch Florian Angert auf dem Siegertreppchen den Vorrang lassen musste, und der siegreichen Laura Phillip bei den Frauen zeigte sich auch Carmen Rehkopf von Blau-Weiss Buchholz in der Alterklasse W50 von der besten Seite.

Die Zuschauer verfolgten an der Seebrücke in Binz zuerst den Schwimmstart der Profis und danach den der Altersklassenathleten. Carmen Rehkopf absolvierte die 1,9 Kilometer lange Schwimmstrecke in der Ostsee in einer sensationellen Zeit von nur 44 Minuten und verließ an Position 48 der Startgruppe das Wasser.

Nach einem schnellen Wechsel auf das Fahrrad kam sie als Dritte ihrer Altersklasse auf die 90 Kilometer lange Radstrecke, um diese als Zwei-Runden-Kurs über die Insel zu fahren. Mit einem durchschnittlichen Tempo von über 34 km/h gelang es ihr, die beiden Altersklassenkonkurrentinnen zu überholen und konnte als Erste der W50 in die Laufschuhe wechseln.
Danach ging es auf die anspruchsvolle 21,1 Kilometer lange Laufrunde mit tollem Publikum, welches für eine einzigartige und unvergessliche Stimmung sorgte. Auf der Wendepunktestrecke musste der Klünderberg auf dem Hin- und Rückweg erklommen werden, und die Athleten hatten dabei zweimal bereits das Ziel im Blick, bevor nach der letzten Runde die Ziellinie vor der Seebrücke von Binz überquert werden durfte.

Als Carmen Rehkopf den Wettkampf mit dem Halbmarathon in einer Zeit von 1:58 Stunden beendete, wusste sie noch nichts von ihrem sensationellen Ergebnis.
Die Athletin von Blau-Weiss Buchholz erkämpfte sich mit dem ersten Platz ihrer Altersklasse einen der wenigen Slots zur Teilnahme an der Ironman 70.3 Weltmeisterschaft 2019 in Nizza.
Bei den Blau-Weiss Männern erkämpften sich Jan-Frederik Alstedt (Bild re.) Platz 293. und Christian Lüttcke Platz 709. In der Gesamtwertung aller Teilnehmer. Herzlichen Glückwunsch zu diesen besonderen Leistungen!
Bericht Oliver Scheller/ Fotos C. Rehkopf
 

Rennbericht Ironman 2018, Hamburg, 29.07.2018

Am Renntag bin ich morgens ganz entspannt mit dem Auto bis fast vor den Eingang der Wechselzone gefahren und habe das Rad sowie die Wechselbeutel vorbereitet. Im Gegensatz zum Triathlon befanden sich beide Wechselbeutel am Ständer direkt untereinander und auch Umziehen war direkt an den aufgestellten Bänken neben den Wechselbeuteln vorgesehen.

6:45 Uhr wurde die Wechselzone geschlossen und ich lief mich ca. 15min, untermauert mit ein paar Steigerungen, locker ein. Dann ging es ans Aufstellen zum Rolling Start (zwischen 7:10 u. 8:10 starten alle 5s, je 4 Athleten, um das Feld auf den Radkurs zu entzerren). Da überall Leute am Vor-Start etwas suchend herumstanden und die angekündigten Zeitgruppen für mich nicht einsehbar waren, fand ich mich durch einen Zugang von der Seite in der Absperrung, in der 4min/km Gruppe wieder. Da alles irgendwie durcheinander war hatte das den Vorteil, dass ich dann nicht so lange stehen musste. So ging es für mich 8:28 Uhr los.

Laufen 6km:
Das ging vom Start an locker, immer im oberen GA1, gefühlt sehr schnell bis in die Wechselzone durch. Unterwegs waren morgens schon erste Rufe zum Anfeuern zu hören. Unser Steffen (BW Buchholz) und mein Coach mit Frau standen bereits morgens an der Strecke.

Rad 180km (gemessen 178km):
Es ging dann nach kurzer Einrollphase durch den Großmarkt und gleich dahinter ein Bremsen der Leute wegen irre rauem Kopfsteinpflaster. Da war ich bereits drauf vorbereitet (Strecke vorher einmal abgefahren). Die ca. 300m habe ich mit dickem Gang recht zügig mit Gepolter überwunden. Flasche sowie Garmin waren noch fest am Rad. Die Temperatur war noch sehr angenehm und kaum Wind. So ging die erste Runde gefühlt sehr schnell vorüber. Trotzdem war das ständige Kurbeln (keine Rollphasen zum Ausruhen auf dem Kurs ohne nennenswertem Höhenprofil) im Fortlauf der Runde schon zu spüren. Außerdem fand ich mich in der ersten Runde dreimal in einem Pulk wieder. Hier unterhielt man sich ordentlich auf Italienisch und Spanisch. Es war zu beobachten, dass einige Athleten/Athletinnen diese Situation bewusst gesucht haben und sich in der Gruppe in Doppel- und Dreierreihe versteckt haben bzw. bewusst nicht vorbeifuhren und so andere Athleten blockiert haben. Das hielt aber nicht sehr lange an, da dann die Kampfrichter aus meinem Blickwinkel gesehen, eine guten Job gemacht haben und die zwangsläufig entstanden Pulks ziemlich schnell mit Trillerpfeife und Aufforderungen/Hinweisen auseinandergezogen haben. Zurück in Hamburg ging es diesmal durch teilweise sehr schlechte Straßen wieder übers Kopfsteinpflaster, wo ich die gerade neu aufgenommene, sehr dünnwandige Wasserflasche verlor, in die Hamburger Innenstadt. Dort konnte ich wie bei einem vorbeifahrenden Zug akustisch verzerrt, aufmunternde Zurufe warnehmen. Beim Weg in die zweite Runde bekam ich dann noch in der Stadt plötzlich wechselseitig Krämpfe in der inneren Oberschenkel-Muskulatur, so dass ich rollen lassen musste und so gut wie möglich dabei stretchen. Die Krämpfe lösten sich dann zum Glück an der Elbe wieder auf. Ich hatte aber da schon an Kraft rausnehmen müssen. Hier kam uns dann an der Elbe ein ordentlicher Wind entgegen und es begann das große „Drücken“. Außerdem hatte ich plötzlich irgendwo nach dem Kopfsteinpflaster (2te Runde) ein irres Lauf-Geräusch. Nachdem Versuche zu Bremsen, rollen lassen nichts brachten, sah ich einen Fetzten am Vorderrad und hielt meinen Radschuh einige male an den Vorderreifen, ohne Erfolg. Fragt mich nicht, warum ich nicht kurz angehalten bin, um zu schauen, was los ist. Hatte Angst, das etwas mit dem Mantel nicht stimmt und da gesagt wurde, Rad Service nur mechanisch, aber nicht bei Reifenpanne, bin ich immer so weitergefahren. Das Geräusch (ca. 80km) war sehr nervig und es hatte zusätzlich Bremseffekte und war überhaupt nicht aerodynamisch. Die zweite Runde war dann insgesamt ziemlich zäh und dem geschuldet deutlich langsamer. Gut zu beobachten war, dass es jetzt keine nennenswerten Pulks mehr gab, sondern eher eine langgezogene Kette von Athleten hintereinander (Abstände 20 -30m). Dann bogen wir am Ende der Elbe gegen den gedrehten heftigen Wind endlich wieder nach Hamburg rein und plötzlich waren die Krämpfe wieder da, die dann bis kurz vorm Rad-Ziel immer wieder auftraten. Ich kam aber vor dem Absteigen noch gut aus den Radschuhen heraus und es ging auf die letzte Etappe.

Marathon:
Nach recht kurzer, etwas unrunder Einlaufphase kam ich aber gut ins Laufen. Dann aber an der Außenalster einmal zu Beginn und dann nach dem kurzen, fiesen Anstieg zur Lombardsbrücke hoch, am Ende der ersten Runde bis zum Gänsemarkt, wieder dieselben Krämpfe. Ich bin sehr langsam mit gestrecktem Bein weitergelaufen und habe versucht, den ganzen Körper ganz locker zu halten. So konnte ich mich dann wieder Ende erste Runde ab Gänsemarkt tatsächlich locker laufen und ich war es von da ab an los.

Die zweite Laufrunde lief sehr gut und schnell durch, habe aber auch war genommen, dass ich da gut im unteren GA2 Bereich war. In der dritten Runde (gefühlt die unangenehmste) habe ich dann wieder rausnehmen müssen. Auf dem langen Weg zur Außenalster war zwar viel Schatten und angenehmer Wind. Es wurde trotzdem immer wärmer und es lief gefühlt etwas zäh. Habe mich dann immer sehr gut an den Verpflegungsstellen mit eigenem Gel aus der Flasche sowie mit Schwämmen und Wasser versorgt. In der letzten Laufrunde lief es wieder besser und auch etwas schneller, so dass ich dann motiviert durch die gute Stimmung und das Ziel in der Nähe wissend, immer schneller an das Ziel herangezogen wurde. Der Zieleinlauf war wieder sehr eindrucksvoll und emotional unglaublich stark. Das heißt, am Ende bin ich zufrieden im Ziel angekommen und habe den Athlet Garden mit Dusche, Massage, Essen und anschließender Gang in die Eissauna, ordentlich genossen.

Im Nächsten Jahr kann es dann mit neuen Zielen in der AK 55 weitergehen. Die Planung dafür werde ich die nächsten Tage entsprechend angehen.

 
Ergebnis:  
AK-Platz 16 (281)
Platzierung Männer 246 (1719)
Gesamtplatz 255 (1977)
Gesamtzeit 9:09:36 h
Lauf 6km 0:27:49 h
T1 0:03:23 h
Rad 5:05:35 h
T2 0:04:37 h
Lauf Marathon 3:28:13 h
 
Björn Blazynski
 

 
33. Müritz-Triathlon in Waren am 28.7.2018
 
Bei der jetzt schon 33. Austragung des traditionsreichen Müritz-Triathlons in Waren am 28.7.2018 war die Triathlon-Sparte des Blau-Weiss Buchholz e.V. mit 12 Startern am stärksten von allen teilnehmenden Vereinen vertreten. Bei Temperaturen über 30 ° C gingen die Athletinnen und Athleten auf der Kurzstrecke (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren, 5 km Laufen) bzw. auf der Mitteldistanz (2 km Schwimmen, 80 km Radfahren, 20 km Laufen) auf die Jagd nach Podiumsplätzen. Trotz der hohen Temperaturen gelangen Carmen Rehkopf der 1., Sylvia Böhnke-Westphal der 2. und Andrea Schnell der 3. Platz in ihren jeweiligen Altersklassen auf der Mitteldistanz. Bei den Männern konnte Michael Meyer den 3. Platz auf der Mitteldistanz in der AK 60 erringen.
Trotz der starken Hitze und der damit auch verbundenen zahlreichen Abbrüche anderer Teilnehmer erreichten alle Triathleten des Blau-Weiss Buchholz gesund und glücklich die Ziellinie. Ein besonderer Dank gilt hier auch den Ausrichtern und Helfern des Müritzsportclubs e.V., die eine perfekte Organisation ablieferten und durch zahlreiche Verpflegungsstellen mit Getränken und Essen die Sportlerinnen und Sportler kräftig unterstützen.
Kuriosum am Rande: Nach 750 m Schwimmen und einem Platten auf der Radstrecke war die Kurzstrecke für Jan-Alexander Heitmann zu Ende. Nach kurzem Überlegen und Reparatur des Rades entschied er spontan, sich für die Mitteldistanz nachzumelden. Nach großem Kampf erreichte er als jüngster Teilnehmer des Starterfeldes nach 6 Stunden und 50 min das Ziel.
v.l. Sylvia, Carmen Andrea Die erfolgreichen Blau-Weiss Finisher dses Müritz-Triathlons
 
Bericht und Fotos: Rolf Heitmann
 

Challenge Roth am 01.07.2018

Meine Langdistanz-Premiere

Der Tag vor dem Rennen - der ganz normale Wahnsinn, irgendwie wie immer, aber diesmal doch etwas ganz Besonderes. Klar, zuerst die Startunterlagen abholen, dann das Bike einchecken, den Beutel mit den Laufsachen abgeben und am Ende begleitet einen doch immer dieses Gefühl, etwas vergessen zu haben. Wenn doch, macht es ja nichts, denn ich komme morgen früh ja wieder an mein Bike.
Den Rest des Tages galt es dann auf andere Gedanken zukommen und die immer mehr aufkommende Nervosität zu besiegen.
Nach einer kurzen Nacht, brauchte der Wecker um 03:45 nur einmal zu klingeln und ich stand senkrecht vor meiner vorsortierten Kleidung. Noch schnell frühstücken, um reichlich Zeit zum verdauen zu haben und bloß keine Magenprobleme zu provozieren.

Am Start angekommen wird es langsam ernst. Es versammeln sich immer mehr Starter und eine unglaubliche Anzahl an Zuschauern entlang des Kanals. Spätestens jetzt überkommt einen das sagenumwobene Gefühl der Challenge Roth.
Punkt 06:30 erschallt der erste Schuss aus der Kanone und die Profi-Männer mit Sebastian Kienle, Andreas Dreitz und Cameron Wurf starten ins Rennen.

Um 07:35 gibt es für mich auch kein zurück mehr und die Fragen, ob das Training der letzten Monate ausreichend war, wird in den nächsten Stunden beantwortet. Nach 1:10:44 Std. raus aus dem Wasser - mein erster Gedanke: Die Zeit kann nicht stimmen, so schnell war ich noch nie!
Durch die Wechselzone, Neopren ausziehen und rauf aufs Bike. Nach ca. 45 km kommt dann der Kalvarienberg auf mich zu und oben angekommen bedanke ich mich innerlich bei meinem Trainingspartner, der mich immer wieder in das Bergische Land „ausführte“. Ein paar Kilometer, danach eine rasante Abfahrt mit 70 km/h und Erholung für die Beine. Am berühmten Solarer Berg angekommen hört man schon die Massen an Zuschauern und ein störrisches Hupen von hinten. Es ist das Begleitmotorrad des führenden - Cameron Wurf. Den Berg erklommen rauscht auch noch Sebastian Kienle an mir vorbei.
Erste Rad-Runde geschafft und das ganze noch einmal. Der Verstand sagt, nimm ein wenig Geschwindigkeit raus, Du musst noch einen Marathon laufen...am Ende der zweiten Runde hat dann doch der sportliche Eifer gesiegt und ich habe meine pace doch gehalten. Am Ende mit einer Zeit von 5:18:02 Std. in den Wechsel zum Laufen.

In der Wechselzone ankommen, umziehen und erstmal den natürlichen Bedürfnissen nachkommen...lieber jetzt als später.

Die ersten Kilometer auf der Laufstrecke hatten es bereits in sich. Viel zu schnell und scheinbar so einfach - das kann doch gar nicht sein! Also hieß es Geschwindigkeit deutlich reduzieren und nur am Puls orientieren.
Runter zum Kanal und ab in die Sonne. Kilometer 1,2,3...7 es läuft echt gut. Dann Kilometer 14! Es ist heiß, die Beine sind hart und es ist noch unfassbar weit. Ich habe das Gefühl nicht voran zu kommen, doch die Uhr zeigt weiterhin eine Pace von unter 5min/km an. Konsequenz: Tempo raus für die nächsten 10km und auf andere Gedanken kommen. Ab Kilometer 24 läuft es wieder besser und die kurzen Trinkpausen mit den freundlichen Helfern haben der Motivation wieder Beine gemacht. Jetzt nur noch den letzten Berg hoch bis Hilpoltstein und zurück nach Roth. Auf den letzten Metern höre ich dann wirklich noch bekannte Stimmen: Armin Michehl und meine Freundin ,die mir die letzte Kraft geben um meine Zielzeit von 10:30:00 Std. zu erreichen.
Jetzt nur noch einen Kilometer und meine Uhr gibt den Geist auf! In Gedanken rechne ich noch die Mögliche Zielzeit aus und bin überrascht, dass ich noch deutlich unter meinem gesetzten Ziel liege.

Nach 10:13:59 Stunden im Ziel angekommen bin ich überglücklich und kann es nicht glauben, dass ich immer noch stehen kann.Mein erster Gedanke: auf keinen Fall mache ich das nächstes Jahr wieder!
Der Vorsatz hat bis zum nächsten Tag gehalten, als mein Trainingspartner mich fragte, ob ich „rein zufällig“ einen Startplatz für nächstes Jahr haben möchte, er stände gerade an der Anmeldung... 2019 - ich komme!
 
Max Grünewald
 

3.Friesland Triathlon am 17.06.2018 in Varel / Bockhorn

Am frühen Sonntagmorgen um 9 Uhr waren es drei tapfere Väter (Bild v.l.n.r. Oliver, Florian, Martin), die Ihren Sportsgeist beim 3. Friesland Triathlon bewiesen und in einer gemeinsamen Staffel, noch vor den Tri-Kids in der Schülerserie Nord, an den Start gingen.
Martin durfte als erstes starten. Auf der 500m Schwimmstrecke zeigte er gleich mal eine super Leistung und übergab den Zeittransponder als Staffelstab in der Wechselzone an Oliver, der bereits mit dem Rennrad auf Martin wartete, und heiß war auf die 20km lange Wendestrecke zu dürfen. Dies bewies er auch mit der schnellsten Zeit des Tages der Staffeln.

Eine erneute Übergabe fand beim zweiten Wechsel zwischen Oliver und Florian statt. Voller Euphorie rannte Florian auf die Laufstrecke und lief die 5km in persönlicher Bestzeit.

Nach 1:09:21 Std. war es geschafft und unsere Staffel, die „Stiftung Wadentest“, konnte sich erfolgreich den 3.Platz sichern.

Florian Berndt
   

O-See-Triathlon in Oldenstadt, 24.06.2018

Man muss nur alt genug werden!

Beim O-See Triathlon in Uelzen stand ich das erste Mal auf dem Treppchen (Bild re.), nach fast 30 Jahren beim Triathlon. Seit 1989 mache ich Triathlon und nun hat es das erste Mal geklappt, dass ich auf dem Treppchen zur Siegerehrung stand - man war das ´n Hochgefühl!

Meine Laufzeiten werden zwar immer schlechter, aber man muss, glaube ich, nur lange genug dabeibleiben, um auf das Treppchen zu kommen.
Auf der Olympischen Distanz gab es die Bronzemedaille: Dritter in der AK55 nach 1500m Schwimmen, 45km Rad und 10km Laufen in 2:54:43h.

Vielen Dank an Steffen und alle bei Blau-Weiss Buchholz!
 
Klaus Rieckborn
 

Hamburg Marathon, 29.04.2018

Blau-Weiss Buchholz Triathleten laufen den Hamburg Marathon

Am Sonntag, den 29.04.18, fand der 33. Hamburger Marathon statt. Einige der Blau-Weiss Triathleten waren dabei, für manche von ihnen war es der erste Marathon. Ganz egal in welcher Zeit, einen Marathon zu absolvieren, ist eine enorme Leistung! Dieses weiß jeder, der einmal einen Marathon gelaufen ist. Es können unterwegs immer Unannehmlichkeiten wie Krämpfe, Blasen, Seitenstiche, Muskel-, Magen- oder Darmprobleme auftreten, die man annehmen muss.
An diesem Tag zeigte sich das Wetter mit blauem Himmel und fast 20 Grad von der besten Seite. So waren überall an der 42,195 km langen Strecke sehr viele Zuschauer, Fans und Musikbands. Nur für die über 10.000 Marathonis war es viel zu warm, so dass viele die Wasserstellen nicht nur zur Erfrischung von innen, sondern auch als Abkühlung von außen nutzten.
Insgesamt sind alle Triathleten und auch die Leichtathleten in einer tollen Zeit ins Ziel gekommen!
 

 
Nettozeit Platz (Gesamt) Platz (AK) Platz (M/W)
Andreas Höpfner 2:58:58 273 43 252
Carmen Rehkopf 3:48:36 2992 23 357
Christian Hagel 3:50:07 3134 378 2757
Sylvia Böhnke-Westphal 4:01:42 4399 107 650
Karsten Braeuer 4:02:09 4445 666 3790
Karin Knaak 4:22:32 6346 20 1161
Klemens Karweit 4:26:16 6675 597 5432
Regina Leu 4:57:08 8756 36 1925
Günter Höpfner 5:12:04 9258 80 7164
 
Vor dem Start
v.l. Klemens Karweit, Carmen Rehkopf, Christian Hagel, Regina Leu, Karin Knaak, kniend Sylvia Böhnke-Westphal
 
Mit Medaillen
vordere Reihe v.l. Karin Knaak, Sylvia Böhnke-Westphal, Regina Leu, Carmen Rehkopf,
hintere Reihe v.l. Günter und Andreas Höpfner)
 
Steffen Wetzel

34. Straßenlaufcup in Langenrehm, 12.03.2018

Der Straßenlaufcup findet mit seinen drei Läufen unter anderem als Vorbereitung auf den Hamburger Marathon statt, eine Addition aller drei Zeiten soll die mögliche Marathonzeit ergeben.

Wie der Sprecher beim Startschuss am zum Halbmarathon sagte, hatte es das auch noch nicht gegeben, dass das Wetter bei der Laufserie alle drei „Aggregatzustände“ hatte: bei den 10 km hatte es geregnet, bei den 15 km hatten wir Schnee und Eis und heute beim Halbmarathon fast schönstes Frühlingswetter.

 
Über die 21,1 km durch den Forst Rosengarten waren wir mit fünf Blau-Weiss-Startern. Am schnellsten über diese Distanz war Christian Hagel in einer für ihn Wahnsinnszeit von 1:41:25 Std, Daniel Peschke brauchte 1:43:35 Std, Carmen Rehkopf 1:45:00 Std und Michael Meyer 1:58:28 Std. Klemens Karweit hatte leider Probleme während des Laufs und musste abbrechen. Nach den drei Läufen mit 46 km wurde ich dann Gesamtzweite mit vier Minuten Rückstand auf die Siegerin.
 Ergebnisse der Cupwertung (Gesamtzeit aller drei Läufe):
• Carmen Rehkopf 1. AK50 -  3:52:25 Std     2. Gesamtplatz
• Michael Meyer   1. AK60  -  4:10:22 Std   21. Gesamtplatz
 
Carmen Rehkopf

Die härteste Sau von Heidenau 2018

Birte und ich haben es geschafft !
Und uns hat Heidenau geschafft ...

Aber was ist "Die härteste Sau von Heidenau"? Ziel dieses Wettkampfes ist es, einen Rundkurs von 2,5 km zulaufen und innerhalb von 2 Stunden die meisten Runden zu sammeln. Gewonnen hat, wer die meisten Runden geschafft hat, bei Rundengleichstand zählt die Ankunftszeit.

Die abwechslungsreicher Stecke führte entlang der Kiesgrube in Heidenau durch Wald, weichen Sand mit Auf -und Abstiegen, Schlammlöchern und Wasserpassagen, bei denen es schon mal bis zur Hüfte ins Wasser geht. Trails mit extra eingebauten Hindernissen waren ebenfalls zu bewältigen.

Wetter: Strahlende Sonne, -5°C und Windstärke 9. Wassertemperatur - kurz vor dem Gefrierpunkt.
Windstärke 9, - 5 Grad,  , Wassertemperatur kurz vor dem Gefrierpunkt ,

Aber kann man ja mal machen . Und das war gut so !!
5 Runden für Birte , 7 Runden für Marina , wir sind stolz auf uns.
Mit ca. 80 Startern in familiärer Atmosphäre , Grillstand und lauter Musik war es ein tolles Event.
Und vielleicht heißt es ja nächstes Jahr wieder „Runter vom Sofa, rein in die Kuhle“.
Marina & Birte
Noch haben Beide gut lachen
v.l. Marina und Birte





 

Kreis-Masters in Over, 04.03.2018

Zu einem ersten Schwimmwettkampf reisten Marina, Sven und Steffen am 04. März zu den offenen Kreismeisterschaften nach Over ins Hallenbad.
Unser Sven trat mit dem Vorsatz an, mindestens einen neuen Rekord aufzustellen. Uber die 100m Brust gelang es ihm, mit einer Zeit von  1:13,84 sowohl den Vereinsrekord als auch den Kreisrekord in seiner AK aufzustellen. Über 50m Brust und 100m Lagen konnte er ebenfalls in seiner AK den Kreisrekord aufstellen. In allen 3 Disziplinen holte er sich damit den Kreismeistertitel.
Auch Marina dominierte ihre Altersklasse. Mit 2 neuen persönlichen Bestleistungen über die 100m Brust und 100m Freistil sicherte sie sich die Kreismeistertitel ebenso, wie über 50m Brust und die 100m Lagen.
Steffen, der zum ersten Mal an solch einem Wettkampf teilnahm, konnte über die 100m Freistil in seiner AK gewinnen und sich so den Kreismeistertiel sichern. Über 50m Brust und 100m Lagen sicherte er sich den jeweils zweiten Platz.
Leonie Bertram sorgte auf der 50m Freistil Strecke für eine neue persönliche Bestzeit und den ersten Platz in ihrer AK.
 

34. Straßenlaufcup in Langenrehm, 26.02.2018

Am Sonntag, den 26. Februar, fand wieder der Straßenlauf-Cup in Langenrehm statt, diesmal über 15 Kilometer Distanz. Die Laufserie gilt als Test, denn anhand der Einzelergebnisse können viele recht gut auf ihr Ergebnis beim Marathon in Hamburg schließen. Im Vergleich zu früheren Jahren sind es mehr und mehr Triathleten, die sich mit den 3 Läufen (10, 15 Km, Halbmarathon) auf den Marathon vorbereiten, wie das Hamburger Abendblatt berichtete.

Nach den ersten 2 Läufen belegen:
• Carmen Rehkopf den 2. Platz in der AK 50
  (51:33, 10 KM, 1:15, 15 Km).
• Klemens Karweit den 3. Platz bei den Männern
  (45:02, 10 Km, 1:11, 15 Km)
• Klaus Rieckborn, den 4. Platz in der AK 55
  (50:24, 10 Km, 1:15, 15 Km)
• Jörg Ohl, den 5. Platz in der AK 55
  (54:37, 10 Km, 1:24, 15 Km)
• Michael Meyer, den 1. Platz in der AK 60
  (53:15, 10 Km, 1:18 15 Km).
 
 

Triathlon - Sportlerehrung, 25.02.2018

Am Sonntag den 25. Februar wurden bei der Blau-Weiss Sportlerehrung auch Sportler der Triathlon Abteilung für Ihre Leistungen ausgezeichnet:
• Emma Berndt
  (Schülerserie, 2. Platz)
• Carmen Rehkopf
  (Landesmeisterschaft Duathlon sowie Altersklassen- und Gesamtsieg auf der Triathlon MD)
• Marina Thees
  (Landesmeisterschaft Duathlon, 3. Platz, Altersklasse)
• Johannes Albers
  (Landesmeisterschaft Duathlon , 2. Platz Altersklasse)
• Steffen Wetzel
  (Landesmeisterschaft Triathlon, 1. Platz Altersklasse, Olymische Distanz)
 
 

Schwimmen – 10km Kult Einheit: 100 x 100, 24.02. und 03.03.2018

Am 24.2. in Bremen und am 3.3. in Hamburg war es wieder soweit. Die anspruchsvolle Trainingseinheit über 10 km Schwimmen aufgeteilt in 100 x 100m war zu absolvieren. Dieser Herausforderung stellten sich Marina, Heike, Ralf, Sven und Steffen
Großartige Stimmung bei beiden Veranstaltungen sorgten bei Athleten und Zuschauern für ein Erlebnis der besonderen Art.
 

34. Straßenlaufcup in Langenrehm, 12.02.2018

Nach der langen, wettkampffreien Zeit sind einige Triathleten des Blau-Weiss Buchholz e.V. auch in diesem Jahr wieder mit dem 10km Lauf beim 34. Straßenlaufcup in Langenrehm in die Saison gestartet. Bei winterlichen Temperaturen, 2 cm Schnee und Schneefall konnten eine erste Bestandsaufnahme ihrer Form nach dem Wintertraining abliefern.

Die stärkste Leistung des Teams zeigte Klemens Karweit mit einer Zeit von 00:45:02h und Platz 8 in der Gesamtwertung. Christian Hagel konnte mit einer Zeit von 00:47:50h den Sieg in der Altersklasse M30 feiern. Mit Marina Thees 00:58:20h, Carmen Rehkopf 00:51:33, Daniel Peschke 00:46:37h, Klaus Rieckborn 00:50:24h, Michael Meyer 00:53:15h und Stephan Kusters 00:58:21h konnten sechs weitere Athleten von Blau-Weiss den Saisoneinstand feiern.
Die Veranstaltung war der erste von drei Läufen  im Rahmen des Straßenlaufcups 2018. Am 26. Februar wird die Laufstrecke um 5 km verlängert und am 11. März muss dann ein Halbmarathon absolviert werden.

Neben den Startern trotze auch eine weitere Teilgruppe der Triathlonsparte dem Schnee und traf sich zur allwöchentliche Trainingsrunde über den Brunsberg.
 
Unsere Starter/innen in Langenrehm Trainingsgruppe auf dem Brunsberg
 
Andrea Steer